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Herbstgrasmilben beim Pferd: Das kannst du dagegen tun

Aktualisiert: 16. Dez. 2021

Wenn der Herbst anbricht und die Temperaturen konstant unter die 15-Grad-Marke fallen, treiben sie wieder ihr Unwesen und sorgen bei etlichen Pferden für juckende Wunden: Die Rede ist von den Herbstgrasmilben. Oder genauer gesagt: von deren Larven. Die schlüpfen nämlich in der Regel Ende September und lechzen anschließend nach Nahrung. Wir verraten dir, was zu tun ist, wenn die tückischen Herbstgrasmilben bei deinem Pferd für Beschwerden sorgen.



Milbenbefall: Darum erwischt es so häufig Pferde

An Flüssen, Bächen und Seen, in der Nähe von Wäldern und auf Wiesen fühlen sich Herbstgrasmilben ganz besonders wohl. In diesen Lebensräumen kommen die zur Klasse der Spinnentiere gehörenden Insekten recht häufig mit Pferden in Berührung – zumindest, wenn sich diese nicht im Stall aufhalten. Wenn es zu einer Begegnung mit den behuften Vierbeinern kommt, fackeln die kleinen Parasiten nicht lange. Sie beißen sich an den obersten Bereichen der Pferdehaut fest und saugen aus dieser Lymphe und Zellsäfte. Haben sich die Larven sattgefressen, lassen sie von dem geplagten Pferd wieder ab, entwickeln sich zu ausgewachsenen Milben und pflanzen sich fort. Übrigens: Auf der Suche nach Nahrung werden die Herbstgrasmilben nicht nur beim Pferd fündig, sondern unter anderem auch bei Katzen, Hunden, Kaninchen, Mäusen – und auch bei uns Menschen.


Herbstgrasmilben beim Pferd: Diese Symptome sind typisch

Oftmals entstehen infolge des Milbenbefalls beim Pferd kleine juckende Wunden und Knötchen oder auch winzige weiße Punkte – allerdings meist erst nach einigen Stunden, wenn die Larven bereits wieder verschwunden sind. Besonders häufig sind der Kronsaum, die Fesselbeuge und die Nüstern betroffen. In vielen Fällen nässen und bluten die betroffenen Stellen auch oder das Tier verliert einen Teil seines Fells. Vor allem wenn dein Pferd auf die Spucke der Milben allergisch reagiert, ist es wahrscheinlich, dass die Haut zu Reizungen neigt. Die Spucke sondern die Parasiten ab, damit die Pferdehaut ihre Konsistenz verändert und fressbar wird.


Solltest du eines der genannten Anzeichen bemerken, ist es höchste Zeit, einen Tierarzt zu konsultieren. Die Milben übertragen zwar in aller Regel keine Krankheiten, doch um gegen den Juckreiz vorzugehen, wird sich das Pferd an der entsprechenden Stelle reiben und eventuell auch nagen. Dadurch können Entzündungen und Folgeerkrankungen begünstigt werden, was es unbedingt zu vermeiden gilt. Bleiben die Wunden unbehandelt, kann es beispielsweise zu Ekzemen, Pilzbefall oder Mauke kommen. Aber auch wenn der Angriff der Herbstgrasmilben beim Pferd ohne Konsequenzen bleibt: Unangenehm sind die juckenden Hautreizungen für das Tier allemal.


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